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Porsche Museum -
Ein Ufo hebt ab

Porsche MuseumPorsche Sportwagen sind rundlichDas Porsche Museum hat Ecken und Kanten "Das spektakulärste Bauobjekt in der Unternehmensgeschichte von Porsche ist fertig gestellt." Mit diesen Worten präsentiert Porsche sein neues Museum in Stuttgart Zuffenhausen. Für die einen ist der "white cube" ein abgehobenes Bauwerk, die anderen stehen etwas ratlos davor. Der Poscheplatz repräsentiert den vom Automobilbauer geprägten Stadtteil. Ein Platz ist es nicht. Um den Kreisverkehr tobt tagsüber der Verkehr, die Bebauung ist heterogen und belanglos.

Eines ist sicher: Dieses Gebäude fällt auf. Ein monolithischer Block schwebt über dem Boden. Erst durch das Ausreizen allerneuester Computerprogramme gelingt es den Statikern, den Hauptbaukörper auf nur drei V-förmigen Kernen ruhen zu lassen. Elegant geht anders. Glaubt man den Worten des Unternehmenssprechers, wollte man sich in der Architektursprache nicht nur bewusst vom Mercedesmuseum abheben, das Gebäude sollte auch im Kontrast zur rundlichen Formensprache der Sportwagen des Bauherrn stehen. Das ist gelungen.

Innen merkt man von der gewaltigen Ingenieurleistung hingegen wenig. Weißer Boden, weiße Wände, schwarze Präsentationsnischen. Die farbigen Flitzer kommen gut zur Geltung. 80 Fahrzeuge stehen in diesem "rollenden Museum". Die meisten davon sind fahrbereit, betont man. Will sagen, dass sie immer wieder an historischen Rennen teilnehmen.

Unser kleiner Film gibt einen Überblick.

Produktion: Architektur und Medien
Assistenz: Claudia Hildner
Partner: Baumeister - Zeitschrift für Architektur

Architekten:
Delugan Meissl Associated Architects, Wien

Ausstellungsgestaltung:
H G Merz, Stuttgart

Tragwerksplanung:
Drees & Sommer, Stuttgart

Baukosten:
100 Millionen Euro

Gewicht des Hauptbaukörpers:
35.000 Tonnen

Stahlgewicht:
6.000 Tonnen

Ausstellungsfläche:
5.600 m²

Exponate:
80 Museumsfahrzeuge

Eröffnung:
31. Januar 2009

 
Starten des Films durch Drücken des linken "Start"-Buttons.

Info: Mediengröße: 20 MB, 3`50 Minuten

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